Wer von Verbindungsabbrüchen, langen Verbindungsversuchen, bis hin zur Inkompatibilität zu 64-Bit Versionen und Windows 7 gefrustet ist, kann jetzt aufatmen. Es gibt schon seit längerer Zeit eine Alternative zum Cisco VPN Client. Und diese nennt sich Shrew Soft.
Sie ist für all diejenigen gedacht, die es leid sind umständliche Methoden verwenden zu müssen um auf einer 64-Bit Maschine ein anständiges VPN zum Laufen zu bekommen. Natürlich läuft sie auch auf 32-Bit Systemen, weshalb ich sie auch dafür empfehlen würde. Die Software ist einfach stabiler, besser und einfach moderner gestaltet, als der träge Client, der immer von Universitäten hinterlegt wird.
In diesem Artikel möchte ich euch näher bringen, welchen entscheidenden Nutzen ihr von diesem Programm haben werdet. Aber zu aller Erst müsst ihr euch die Installationsdatei herunterladen. Und zwar: Hier
Sie steht für Windows, Linux und BSD kostenlos zur Verfügung. Weiterhin steht euch eine große Auswahl an Versionen zur Verfügung, weshalb ich euch raten würde entweder die aktuelle Stabile Version, oder eine Beta von der 2.1* Entwicklung zu nehmen. Aktuell habe ich mich für diese Version entschieden: Klick
Los gehts:
Wenn ihr euch entschieden welche Version ihr benötigt und installiert habt, könnt ihr nun kinderleicht die VPN Profile die eure Hochschule normalerweise zur Verfügung stellt, bei “File >> Import” aktivieren. Damit das Anmelden schneller geht, könnte man im Optionsmenü “File >> Preferences” die beiden Häckchen aktivieren. Zum einen werden bei einer erfolgreichen Verbindung die Fenster minimiert und zum anderen wird der Benutzername für den nächsten Anmeldeversuch gespeichert. Anschließend genügt es nur noch das jeweilige Profil auszuwählen, Benutzerdaten einzugeben und schon ist man Online..
Verwenden von Schnellstart Parametern:
Ihr seid es genervt bei jedem Start, das jeweilige Profil auszuwählen und danach eure Zugangsdaten einzugeben? Dafür kann ich Abhilfe schaffen. Man muss lediglich eine Verknüpfung zur “ipsecc.exe” Datei, die sich hier befindet “C:\Program Files\ShrewSoft\VPN Client” erstellen und mit einem “gezielten” Rechtsklick die nachfolgenden Eigenschaften öffnen. Anschließend öffnet sich ein Fenster bei der man das Ziel der Datei abändern muss:
Von:
"C:\Program Files\ShrewSoft\VPN Client\ipsecc.exe"
In:
"C:\Program Files\ShrewSoft\VPN Client\ipsecc.exe" -r "FH" -u Benutzername -p Passwort -a
Hinweis: Da mit dieser Variante die Benutzerdaten im Klartext gespeichert werden, würde ich davon abraten diese Methode zu verwenden, falls fremde Personen Zugriff auf den PC/Laptop haben! Als Alternative kann man auch “-p Passwort -a” weglassen und es öffnet sich lediglich das Fenster in dem man das Passwort eingeben kann.
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Kommentare:
Christian Neu © 2009 - 2010
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:P
:daumen: 


23. February 2010 um 15:41 Uhr
Tolle Anleitung und danke für die Alternative!
Mit dem Cisco Client ging das echt gar nicht…